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Wandern und mehr / Wilkeaussicht und Steinbruchpfad

Wilkeaussicht und Steinbruchpfad

von Chris

Auf meiner ersten Etappe auf dem Malerweg kam ich bereits am frühen Nachmittag in Stadt Wehlen an. Nach einem kräftigen Gewitter kam die Sonne wieder heraus, so dass ich die Zeit nutzte und noch eine kleine Wanderung auf dem Steinbruchpfad machte.

Blick auf die Elbe, Stadt Wehlen und das Basteigebiet
Blick auf die Elbe, Stadt Wehlen und das Basteigebiet
Wilkebachfall
Wilkebachfall
Aufstieg zur Wilkeaussicht
Aufstieg zur Wilkeaussicht

Am Marktplatz in Stadt Wehlen ging es Richtung „Wilkeaussicht” und mit dem roten Punkt in die Pirnaer Straße. Am Waldrand hatte ich einen schönen Blick auf die Elbe und das Basteigebiet. Hier wanderte ich mit dem Zeichen des Steinbruchpfads in Kehren hinauf. Auf der Höhe empfing mich bereits ein Brausen und ich gelangte zum Wilkebachfall, der nach den vorherigen Regenfällen viel Wasser führte. Kurz darauf führt eine Treppe hinauf zur Wilkeaussicht. Hier schweifte mein Blick über das Elbtal und die Umgebung.

Wilkeaussicht
Wilkeaussicht
Steinerner Wegweiser zum Steinbruchpfad
Steinerner Wegweiser zum Steinbruchpfad
Abgang zur ehemaligen Schwedenhöhle
Abgang zur ehemaligen Schwedenhöhle

An der folgenden Abzweigung folgte ich links weiter dem Steinbruchpfad. Dieser Lehrpfad wurde vom Nationalparkführer Andreas Bartsch ins Leben gerufen. Er beschäftigt sich seit Mitte der 80er Jahre mit der Geschichte der Steinbrüche und trug die alten Gerätschaften zusammen, die unterwegs zu sehen sind.

Gleich zu Beginn kam ich an einem steilen Treppenabstieg vorbei, dieser führte zur Schwedenhöhle, die zu Zeit des Feldzugs der Schweden gegen die Sachsen um 1703 als Unterschlupf für die Bauern der Gegend gedient hatte. Heute ist die Höhle eingestürzt, das Gelände um die Höhle ist einbruchsgefährdet, so dass ich von einer Erkundung absah.

Gleise auf dem Steinbruchpfad
Gleise auf dem Steinbruchpfad
Steinbruchsammlung
Steinbruchsammlung
Endstation
Endstation
Geräte an der Alten Steinsäge
Geräte an der Alten Steinsäge
Gerät an der Alten Steinsäge
Gerät an der Alten Steinsäge
Gerät an der Alten Steinsäge
Gerät an der Alten Steinsäge

Unterwegs kam ich an der Alten Steinsäge vorbei und passierte die Friedrichsbrücke. Diese diente in früheren Zeiten vermutlich als Aussichtspunkt. Bald gelangte ich zur Ruine Atelier Pol Cassel. Hier erstellte er ab 1921 seine Gemälde von stimmungsvollen Landschaften und Blumenstillleben, von Porträts und Tierbildern. Seine Kunst galt während des Dritten Reiches als entartet.

Ich folgte weiter dem Pfad an der Ruine vorbei, wie ich später bemerkte, verließ ich damit unbeabsichtigt den Steinbruchpfad. Man sollte sich manchmal nicht blind auf das GPS-Gerät verlassen, bei Openstreetmap war nur dieser Pfad eingezeichnet. Nun ja, ich ging hinab zu einem ehemaligen Steinbruch mit vielen Schleifsteinen. Der Pfad wurde nun zugewachsener und aufgrund des Regens kurz vorher auch rutschiger, er führte nun auch an der Abbruchkante entlang, daher war Vorsicht angesagt.

Steinerne Hand am Wegrand
Steinerne Hand am Wegrand
Friedrichsbrücke
Friedrichsbrücke
Ruine des Ateliers von Pol Cassel
Ruine des Ateliers von Pol Cassel

Nach einer Weile gelangte ich zum oberen Ende der Himmelsleiter und bog mit dem blauen Punkt rechts ab. Ich verließ nun den Wald und folgte dem Wiesenweg hinauf. Auf der Höhe könnte ich den tollen Blick über die Rapsfelder auf die Umgebung, den Lilienstein und die Festung Königstein genießen.

Blick auf Lilienstein und Festung Königstein
Blick auf Lilienstein und Festung Königstein
Dorf Wehlen
Dorf Wehlen
Panoramaaussicht
Panoramaaussicht

Vor Dorf Wehlen wanderte ich rechts auf dem Höhenweg entlang zum Panoramablick. Der Name verspricht nicht zuviel, blickt man doch hinab in das Elbtal mit der Bastei und weiter zum Lilienstein und die Bärensteine.

Hier führt das Wegzeichen scharf links und am Ortsrand zur Wilkeaussicht. Dort stand dann doch tatsächlich ein Rollator und eine alte Frau mit Ihrer Familie Motiv für ein Foto. Nun ging es wie auf dem Hinweg denselben Weg hinab nach Stadt Wehlen.

Länge: 7,6 km, An-/Abstieg: 170 m

Karte