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Wandern und mehr / Verhack und Palisaden

Eppinger-Linien-Weg 2. Etappe

Verhack und Palisaden

von Chris

Die zweite Etappe startete ich bei strahlend blauem Himmel an der Kirche in Sternenfels. Der Wanderweg führt ein Stück oberhalb des Ortes entlang, bevor er wieder nach Sternenfels hinab und in den Wald geht. Auch heute begleitete mich wieder lauter Vogelgesang. Ab dem Waldweiher ging es aufwärts und an Obstwiesen vorbei zur Skulptur „Verhack”.

Kirche Sternenfels
Die Kirche in Sternenfels
Schlossbergturm Sternenfels
Blick hinauf zum Schlossbergturm
Schlucht des Kraichbachs
Waldweiher Rotenberg
Waldweiher Rotenberg
Landschaft am Wegrand
Landschaft am Wegrand
Blühende Apfelbäume säumen den Wweg
Blühende Apfelbäume säumen den Wweg
Apfelblüte
Skulptur Verhack
Skulptur „Verhack”
Skulptur Verhack
Skulptur „Verhack”

Bald ging es kräftig den Scheuelberg aufwärts. An einem Aussichtspunkt schweifte der Blick auf Maulbronn und bis zu den Höhen des Schwarzwalds. Ich wanderte wieder den Berg hinab. Nun folgte eine längere Strecke durch den Wald.

Am Wegrand befindet sich die Skulptur „Natura - Frieden”, und tatsächlich war es hier, abgesehen von Vogelgezwitscher, still. Direkt hinter der Installation befindet sich die Eppinger Linie, die als Graben gut im Gelände erkennbar ist.

Eulen-Kunstwerk am Weg
Eulen-Kunstwerk am Weg
Aussicht vom Scheuelberg
Anemonen am Weg
Anemonen am Weg
Skulptur Natura - Frieden
Skulptur „Natura - Frieden”
Blick auf das ehemalige Kloster Maulbronn
Blick auf das ehemalige Kloster Maulbronn
Eingangshalle Klosterkirche
In der Eingangshalle der Klosterkirche

Der Pfad macht noch einen kleinen Schlenker durch den Wald, bevor es hinab nach Maulbronn und zum ehemaligen Zisterzienserkloster ging. Dieses erreichte ich nach drei Stunden Wanderung genau zur Mittagszeit.

Nach ausgiebiger Besichtigung des Geländes folgte ich wieder dem Eppinger-Linien-Weg in den Wald. Angesichts der warmen Temperaturen tat der Schatten der Bäume gut, auch ein kleines Lüftchen kam auf.

Klosterhof Kloster Maulbronn
Klosterhof
Faustturm am Kloster Maulbronn
Faustturm am Kloster Maulbronn
Rekonstruierte Palisaden an den Eppinger Linien
Rekonstruierte Palisaden an den Eppinger Linien

Nach einem Parkplatz ging es auf einen Pfad, ein Palisadenabschnitt wurde rekonstruiert, der allerdings bereits Lücken hatte. Nun folgte eine der schönsten Abschnitte der zweiten Etappe, der Eppinger-Linien-Weg führt an dem gut erhaltenen Wall entlang. Unterwegs kam ich an einem ehemaligen Standort einer Chartaque vorbei, die umgebenden Gräben sind im Gelände gut sichtbar. Auf dieser Strecke kann man ermessen, was für eine Aufwand es gewesen sein muss, diese Schanzen ohne ausreichende Hilfsmittel auszuheben.

Reste des alten Wallgrabens
Reste des alten Wallgrabens
Ehemaliger Standort einer Chartaque
Ehemaliger Standort einer Chartaque
Aufgang zur Sternschanze

Bald zeigte ein Hinweisschild zur Sternschanze. Die Anlage ist noch gut zu erkennen, sie wurde allerdings erst nach Friedensschluss fertiggestellt. Kurz darauf erreichte ich eine rekonstruierte Chartaque mit einer Palisade. Von hier sah ich bereits das nahe Etappenziel Mühlacker. Nicht weit entfernt befindet sich die Ausstellung von großformatigen Bildern, die die Skulpturen der zurückliegenden Wegstrecke abbildeten.

Rekonstruierte Chartaque bei Mühlacker
Rekonstruierte Chartaque bei Mühlacker
Aussicht von der Chartaque auf Mühlacker
Aussicht von der Chartaque auf Mühlacker
Bild der Ausstellung
Bild der Ausstellung

Der Wanderweg führte ein letztes Mal am Graben entlang. Schließlich ging es aus dem Wald heraus und auf einem Schotterweg nach Mühlacker und zum Bahnhof. Hier endete die zweite Etappe des Eppinger-Linien-Wegs.

Eppinger Linien
Pfad entlang des Wallgrabens
Landschaft bei Mühlacker
Landschaft bei Mühlacker
Blick auf Mühlacker
Blick auf Mühlacker

Fazit

Die ersten beiden Etappen des Eppinger-Linien-Wegs sind berechtigerweise als „Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland” ausgezeichnet. Der Weg verläuft häufig auf Pfaden entlang der ehemaligen Schanzen, die Skulpturen nehmen die Geschichte der Eppinger Linien sehr gut auf und die Infotafeln geben den geschichtlichen Hintergrund wieder. Unterwegs schweift der Blick immer wieder über die Landschaft des Naturparks Stromberg-Heuchelberg. Die Streckenführung ist gelungen, damit ist die Wanderung ist aus meiner Sicht sehr zu empfehlen.

Der Eppinger-Linien-Weg verläuft als „normaler” Wanderweg weiter bis nach Weißenstein bei Pforzheim.

Länge: 18,8 km, Anstieg: 255 m, Abstieg: 330 m

Karte