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kruemelhuepfer.de – Wie alles begann

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Der Beginn

Wanderschuhe
Viele Wanderschuhe sind bereits durchgelaufen

Seit 2002 bin ich in der Rhein-Neckar-Region wandernd unterwegs und erkunde die beiden Mittelgebirge Odenwald und Pfalz. Zu Beginn bin ich – sicherlich wie viele andere auch – Wandertouren gelaufen, die in Wanderführern (noch in Papierform) beschrieben waren. Doch bald wollte ich mehr und meine eigenen Routen laufen. Es stellte sich für mich die Frage, wie plane ich denn die Touren? Also besorgte ich mir die Wanderkarten aus den beiden Gebieten und vertiefte mich darin, Touren auszuarbeiten. Die Sehenswürdigkeiten sind auf den Wanderkarten gut hervorgehoben, so dass ich gut die Ziele aussuchen einen Einstiegspunkt suchen konnte. Da ich kein eigenes Auto besitze, begannen meine Touren meist an Bahnhöfen oder Bushaltestellen.

Planung der Wandertouren

Zu Beginn lief ich dann einfach los und überschätzte teilweise echt die Strecken, so kam ich häufiger bei 30 Kilometern und vielen Höhenmetern heraus. Dann begann ich, die Strecken auf dem Rechner zu planen, damals wie heute nutze ich dazu das Programm Magic Maps. Hier kann ich sehen, wie lang die Tour werden und welches Höhenprofil sie aufweisen würde. Schließlich konnte ich die Tour auch auf mein GPS-Gerät übertragen, das neben meiner Kamera bei meinen Wanderungen immer dabei ist.

Verschiedene Wanderkarten
Wanderkarten sind auch heute noch meine Basis bei der Planung der Wandertouren

Inzwischen nutze ich vermehrt webbasierte Werkzeuge, um die Touren zu erstellen, wie z. B. die Wanderreitkarte oder GPSies. Dort können eigene Routen erstellt werden. Auf diesen Plattformen werden die Karteninformationen auf Basis von Openstreetmap angezeigt und die Wanderwege (sofern sie bereits in Openstreetmap vorhanden sind) dargestellt. Für einen Überblick der Wanderwege ist vor allem das Angebot Waymarkedtrails hilfreich.

Meine Motivation

Doch auch das reichte mir nicht, ich wollte diese beiden schönen Gegenden bekannter machen, die Touren und Sehenswürdigkeiten teilen. So entstanden 2005 die beiden Wanderführer Wandern im Odenwald und Wandern in der Pfalz. Für den Odenwald gab es damals (wie auch heute noch) kein Wanderführer in dieser Qualität, in der Pfalz war die „Konkurrenz” schon etwas größer, bereits damals gab es das Wanderportal Pfalz, heute gibt es noch einige Plattformen mehr. Zwischen 2008 und 2014 betreute ich noch eine dritte Region, die Lust auf Wandertouren im Schwäbisch-Fränkischen Wald (zwischen Stuttgart, Heilbronn, Schwäbisch Hall und Schwäbisch Gmünd) machte.

Mit der Zeit wuchsen die Anzahl der Touren auf den Plattformen, die ehemals statischen Karten (die ich zu Beginn noch manuell erstellte) wurden durch dynamische Karten auf Basis von Openstreetmap abgelöst, ein GPX-Track ist herunterladbar und eine Übersicht der verfügbaren Wanderkarten wurde erstellt. Seit Anfang 2016 nehme ich während der Wanderung auch die Wegebeschaffenheit auf und stelle diese grafisch dar.

Inzwischen bin ich an fast jedem freien Tag draußen unterwegs und genieße es, die Natur und die Schönheiten zu erleben, die am Wegrand liegen, seien es Aussichten, Burgen, Bachläufe, und vieles mehr. Jede Jahreszeit und jedes Wetter hat dabei ihren Reiz.

Gezeichnete Karte einer Wanderung
Gezeichnete Karte einer Wanderung auf der Website bis 2013

Ich bin zu allen Jahreszeiten unterwegs: Im Winter vermehrt auf Recherchetouren, um neue Ziele zu entdecken und Wanderungen zu planen, in den wärmeren Monaten werden Strecken aktualisiert und neu erwandert. Ich strebe dabei an, dass die Wanderungen etwa alle 3-4 Jahre aktualisiert werden. Dabei laufe ich inzwischen im Jahr über 2.000 Kilometer. 2017 konnte ich spontan an einer 100-Kilometer-Wanderung teilnehmen – eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Beliebtheit

Mit den Jahren wuchsen auch die Anzahl der Zugriffe: In guten Monaten – meist im Frühjahr und im Herbst und bei guter Wetterlage – erreichen die beiden Websites zusammen etwa 30.000 Besucher im Monat. Im Gegensatz zu den nutzergenerierten Websites, wie outdooractive.com, gpsies.com oder komoot.de, kommt es mir wesentlich darauf an, eine gute Wegbeschreibung anzubieten, die Sehenswürdigkeiten zu beschreiben und die Aktualität der Touren zu gewährleisten. Vor allem im Odenwald wurden in den letzten Jahren vielen Wanderwege umgestellt, dies spiegelte sich in erhöhtem Pflegeaufwand der Wandertouren nieder.

Ich bekomme einiges an Rückmeldung, viele Wanderfreunde sprechen ein Lob aus und wollen sich für die schönen Touren bedanken. Wieder andere machen mich auf Änderungen in der Wegführung aufmerksam. Ein besonders netter Mensch lief einmal die Tour an einem zweiten Tag ab, um mir dann die Änderungen der Wegstrecke und Wegzeichen zu beschreiben. Daraus ziehe ich eine starke Motivation, dieses Angebot auch weiterhin aufrecht zu erhalten und kostenlos anzubieten.

Es erreichen mich – wenn auch selten – auch negative Nachrichten: Ein Benutzer machte mich mit ziemlich harschen Worten für die Wandermarkierungen vor Ort verantwortlich, dass diese nicht ausreichend seien. Normalerweise gebe ich entsprechende Rückmeldung auch an die zuständigen Institutionen weiter.

Wieder andere Besucher fragen nach Informationsmaterial oder möchten bei mir Wanderkarten erwerben. Diese verweise ich dann an die entsprechenden Tourismusbüros.

Ein Blog musste her

Blick vom Steigkopf in das Weschnitztal
Wandergenuss pur!

Mit den Jahren ist mein „Wanderhunger“ immer weiter gestiegen, neben meinen beiden Hausregionen machte ich nun immer häufiger auch Touren in benachbarten Regionen: Schwarzwald, Rheinhessen, Mittelrheintal oder Eifel. Meist bin ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, ab und zu auch mit einem Carsharing-Auto und Zelt, seltener nutze ich das Rad zusammen mit der Bahn, um zu den Einstiegspunkten zu gelangen. So entstand vor wenigen Jahren der Wunsch, auch diese Erlebnisse zu teilen und zu zeigen, wie schön und erlebnisreich Deutschland ist. Ich entschloss mich, einen Versuch zu starten und von meinen Erlebnissen bei den Wanderreportern, einer Plattform der Tourismus Rheinland-Pfalz, zu berichten. Dies geschah im Unterschied zu den beiden Wanderführern in einem persönlichen Stil.

Das machte mir so viel Spaß, dass ich Anfang 2017 meinen eigenen Blog „Wandern und mehr“ startete. Es ist nicht geplant, die beiden bestehenden Wanderführer ablösen, sondern durch Beiträge ergänzen. Auf dem Blog erscheinen nicht nur Berichte von Touren, sondern auch weitere Artikel, die mit Wandern und Outdoor in Berührung kommen.

Was bedeutet kruemelhuepfer.de?

Der Name des Angebots lautet kruemelhuepfer.de – aber was bedeutet der Name? Nun, hier folgt die Auflösung: Die Krümel sind die Berge, und das Hüpfen das Wandern. Ein kruemelhuepfer ist also ein Bergwanderer. Im Logo ist eine stilisierte Sprungfeder abgebildet, die die Freude am Wandern versinnbildlichen soll.

Technische Basis

Bereits zu Beginn basierte die Website auf dem Content Management System TYPO3, das ich durch eigene Extensions erweiterte – als Software-Entwickler kann ich so Beruf und Hobby gut miteinander verbinden. Anfang 2016 veröffentlichte ich die aktuelle Variante der Website, die inzwischen fünfte Version. Ich programmierte die benötigten Erweiterungen komplett neu und spendierte dem Angebot ein neues und frisches Layout, das auch für Mobilgeräte geeignet ist und eine schnelle Ladezeit der Seiten aufweist.

Panta rhei

Alles ist im Fluss – auch kruemelhuepfer.de hat sich über die Jahre verändert. Zu Beginn dominierte die Farbe grün, über die Jahre verlor sie an Bedeutung, 2014 schließlich wurde sie schließlich durch blau ersetzt.

Doch wie sah sie früher aus? Einige Beispiele aus den letzten Jahren:

Bildschirmfoto Wanderung aus 2013
So sah eine Wegbeschreibung im Jahr 2013 aus
Bildschirmfoto Startseite aus 2015
Startseite im Jahr 2015
Bildschirmfoto Wanderung aus 2015
Wegbeschreibung im Jahr 2015

Ausblick

Ich freue mich auf die nächsten Jahre und weitere neue Touren und Artikel rund um das Wandern, die hoffentlich viele Wanderfreunde ansprechen werden. Auch ist geplant, neue Features einzubinden, Ideen habe ich einige. Gerne nehme ich auch Rückmeldungen an: Was wünscht ihr auf dem Angebot, was fehlt euch? Ihr könnt dazu gerne den Kommentarbereich auf der Seite nutzen oder mir eine Nachricht per E-Mail zukommen lassen.