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Wandern und mehr / Palmberg und Schluchtwald

Traumschleife Wein- und Naturpfad Palmberg Ahn

Palmberg und Schluchtwald

Die Traumschleife Wein.- und Naturpfad Palmberg Ahn begann ich in Ahn am Parkplatz in der Nähe der Kirche. Dort befand sich eine Infotafel zum Wanderweg, ich konnte mich mit dem Verlauf vertraut machen.

Infotafel am Startpunkt
Infotafel am Startpunkt
Skulptur am Wegrand
Skulptur am Wegrand
Übergroße Weinflasche
Übergroße Weinflasche

Zunächst lief ich ein Stück durch den Ort, überall war der Wein präsent. Es dauerte auch nicht lange, und es ging über eine Brücke; der Pfad führte zwischen Bach und Weinbergen entlang, Infotafeln zum Weinbau, Fauna und Flora säumten den Weg. Das Rauschen des Baches begleitete den ersten Abschnitt.

Blick auf den Palmberg
Blick auf den Palmberg
Weinbergmauer
Die Traumschleife führt entlang von Weinbergmauern
Felskante am Palmberg
Felskante am Palmberg

Die Felsen am Palmberg

Die Steilhänge der Weinberge wanderte ich aufwärts, Vogelgezwitscher begleitete mich. Schließlich erreichte ich die Felsen, die einen imposanten Anblick boten. Auch wurde es hier richtig warm, wirken die Felsen bei Sonnenschein doch wie ein Spiegel und bieten damit ein eigenes Mikroklima.

Die Felsen entstanden vor etwa 210 Millionen Jahren, als das Meer zurückging und sich mehrere Schichten aus Muschelkalk bildeten. Die Felsen am Palmberg bestehen aus Dolomit, einem harten Gestein. Der Dolomitstein wurde bis 1959 an diesem ehemaligen Steinbruch abgebaut und hauptsächlich als Schotter genutzt.

Riesling – Königin der Weine
Riesling – Königin der Weine
Aussicht von einem Rastplatz auf die Mosel
Aussicht von einem Rastplatz auf die Mosel
Weinbergmauer
Da geht's hoch ...

Die Traumschleife leitete mich zwischen den Reben hindurch, an einem schön gelegenen Rastplatz blickte ich weit in das Moseltal. Nun ging es wieder bergan und auf einem schönen Pfad zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf Ahn und das Flusstal. Gemütlich ansteigend führte der Weg mich weiter, eine Ziegenherde graste in einem eingezäunten Bereich.

Hagebutte
Hagebutte
Blick auf die Mosel
Blick auf die Mosel
Ziege
Ziege

Doch bald geleitete mich das Wegzeichen auf einen tollen Single-Trail, der mich im Wald kräftig abwärts führte. Der darauffolgende Wegabschnitt war dagegen eher unspektakulär, wanderte ich doch auf einem Forstweg langsam im Wald hinauf. Leider drängt auch der Verkehrslärm zu mir herauf.

Nach einer Spitzkehre öffnete sich der Wald und ich konnte weit über die Landschaft nach Nordosten blicken. Ein hohes Maisfeld begleitete mich auf dem Plateau des Palmbergs, auf dem es nun größtenteils eben entlang ging. Inzwischen war es aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit recht drückend geworden. Asphalt, Gras und Schotter wechselten sich unter meinen Füßen ab, das Feld ließ ich hinter mir und mein Blick schweifte nach Niederdonven.

Haus
Das Haus hat auch schon bessere Zeiten gesehen
Weitblick
Weitblick
Aussicht auf Niederdonven
Aussicht auf Niederdonven

Kurz darauf passierte ich ein Kreuz, in kurzer Zeit verlor ich einige Höhenmeter. Es folgte ein herrlicher Pfad, Buchsbäume standen Spalier – der Buchs an dieser Stelle ist das einzige natürliche Vorkommen von Buchsbäumen in Luxemburg. Es schlossen sich Weinberge und Wiesen an. Nach einem Rastplatz führte mich die Traumschleife durch einen ehemaligen Weinberg, der in den 90er Jahren aufgegeben und inzwischen zugewachsen ist.

Kreuz am Palmberg
Kreuz am Palmberg
Buchsbaumpfad am Palmberg
Buchsbaumpfad am Palmberg
Rastplatz am Wegrand
Rastplatz am Wegrand

Ich lief durch ein Areal mit Hochlandrindern, zwei davon beäugten mich neugierig. Nun stand ein weiteres Highlight der Tour an: Es ging in den traumhaften Schluchtwald hinein, der Weg führte mich auf einem naturbelassenen Pfad am Donverbach entlang, den ich einige Male querte. Die Steine waren durch die Feuchtigkeit etwas rutschig, so dass ich Vorsicht walten lassen musste. Aber auch der schönste Streckenabschnitt endet irgendwann einmal: Der Kontrast war stark, ging es doch zunächst an einer Straße entland, bevor ich wieder in den Wald eintauchen konnte. Der letzte Anstieg war bald geschafft, die Landschaft öffnete sich wieder und ich blickte auf die Felsen des Palmbergs. Nun dauerte es nicht mehr lange, noch ein kleines Labyrinth stand an, dann war ich wieder am Startpunkt in Ahn.

Hochlandrinder vun der Bockwiss
Hochlandrinder vun der Bockwiss
Hochlandrinder
Hochlandrinder
Im Schluchtwald
Im Schluchtwald
Bachüberquerung
Bachüberquerung
Im Schluchtwald
Im Schluchtwald
Im Schluchtwald
Im Schluchtwald
Länge: 8,8 km, An-/Abstieg: 255 m

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