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Wandern und mehr / Gautschgrotte, Brand und Raubschloss

Malerweg 3. Etappe

Gautschgrotte, Brand und Raubschloss

von Chris

Von Hohnstein ging es zunächst wieder hinunter zum Einstieg auf die dritte Etappe des Malerwegs. Das erste Ziel war die Grautschgrotte, die sich in einem Felsental befindet, und die ich sehr beeindruckend fand.

Auf dem Wanderweg
Auf dem Wanderweg
Gautschgrotte
Gautschgrotte
Gautschgrotte
Gautschgrotte
Gautschgrotte
Gautschgrotte
Diebshöhle
Diebshöhle
Diebshöhle
Diebshöhle

Der weitere Weg führte größtenteils eben weiter und unterhalb von steilen Felswänden entlang. Auf angenehm sandig-erdigen Boden ging es zur Diebshöhle, eine kleine Grotte, die sich nicht weit vom Weg entfernt befindet. Nun führte der Malerweg ohne nennenswerte Sehenswürdigkeiten zur Brandaussicht, die laut dort befindlicher Infotafel die berühmteste Aussicht in der Sächsischen Schweiz bietet – was sicherlich nicht untertrieben ist.

Kunst am Brand
Kunst am Brand
Lilienstein
Blick von der Brandaussicht auf den Lilienstein
Aussicht vom Brand auf die Bastei und die Bärensteine
Aussicht vom Brand auf die Bastei und die Bärensteine
Hafersäcke
Hafersäcke
Hafersäcke
Hafersäcke
Abstieg vom Brand
Abstieg vom Brand

Kurz nach dem Aussichtspunkt bot sich ein Abstecher zur Hafersäcke-Aussicht an, von der der Blick zu der gleichnamigen Felsformation schweifte. Der Malerweg führte nun durch eine tolle Felsenenge hindurch abwärts. Im Talgrund angekommen war erst einmal ein Stück entlang der Straße angesagt, bevor es schweißtreibend bergan nach Waitzdorf ging.

Aufstieg nach Waitzdorf
Viele Stufen führen hinauf nach Waitzdorf
Bach unterhalb von Waitzdorf
Bach unterhalb von Waitzdorf
Strohpuppe bei Waitzdorf
Strohpuppe bei Waitzdorf

Doch nun führt der Malerweg auf der Ebene entlang zu zwei tollen Aussichtspunkten mit Blick auf Pfaffenstein, Lilienstein und das Elbtal mit Bastei. Ich kam mit Einheimischen ins Gespräch, die mir jede einzelne Erhebung mit Namen zeigten. Sie erklärten mir auch, dass Erhebungen, die auf -stein enden, aus Sandstein bestehen, während welche auf -berg vulkanischen Ursprungs sind.

Lilienstein
Blick von einem Aussichtspunkt bei Waitzdorf auf den Lilienstein
Aussicht auf das Elbtal und die Bärensteine
Aussicht auf das Elbtal und die Bärensteine
Kohlichtgraben
Im Kohlichtgraben
Alte Kohlmühle
Standort der ehemaligen Kohlmühle
Wanderweg entlang der Bahnlinie
Wanderweg entlang der Bahnlinie
Blindschleiche
Blindschleiche auf dem Weg

Anschließend wanderte ich wieder durch Wald und den Kohlichtgraben abwärts nach Kohlmühle. Der Malerweg führte nun durch das Sebnitztal an der Bahnlinie entlang. Nach einer Weile bot sich ein Abstecher zum Goßdorfer Raubschloss an, das auch alte Burg Schwarzberg genannt wurde. Beim Anstieg auf den Bergsporn müsste ich erneut einige Treppenstufen erklimmen.

Das Goßdorfer Raubschloss wurde zum Ende des 14. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt und wurde vermutlich errichtet, da zu dieser Zeit eine wichtige Handelsroute durch das Tal verlief. Bereits einige Jahrzehnte später verfiel die Anlege bereits. Um die Erinnerung an die ehemalige Burganlage wach zu halten, wurde auf den kümmerlichen Mauerresten eine künstliche Ruine errichtet.

Sebnitz
Sebnitz
Goßdorfer Raubschloss
Reste des Goßdorfer Raubschlosses
Rundturm Goßdorfer Raubschloss
Rundturm des Goßdorfer Raubschlosses

Wieder zurück auf dem Malerweg lief ich einen Forstweg hinauf nach Altendorf. Offiziell endet hier ja die dritte Etappe, meine Unterkunft wartete jedoch in Bad Schandau, so dass ich durch die tolle Dorfbachklamm ins Kirnitzschtal abstieg. Dort verließ ich den Malerweg und folgte dem Flößersteig nach Bad Schandau.

Auf dem Malerweg nach Altendorf
Auf dem Malerweg nach Altendorf
Altendorfer Dorfbachklamm
In der Dorfbachklamm
Alterdorfer Dorfbachklamm
In der Dorfbachklamm

Bei einem Abendspaziergang besuchte ich die Burgruine Schomberg auf dem Schlossberg und beschloss damit einen ereignisreichen Tag.

Schlossbastei Bad Schandau
Aussicht von der Schlossbastei auf Bad Schandau
Schlossruine Schomberg
Schlossruine Schomberg
Blick ins Kirnitzschtal
Blick ins Kirnitzschtal

Ehemals stand hier eine Burganlage aus dem 13. Jahrhundert. Im Jahre 1883 wurde auf dem Gelände eine künstliche Burgruine errichtet.

Länge: 15,7 km, Anstieg: 430 m, Abstieg: 495 m

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