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Wandern und mehr / Kleinsteinhöhle und Großer Winterberg

Malerweg 5. Etappe

Kleinsteinhöhle und Großer Winterberg

von Chris

Die fünfte Teilstrecke begann bei strahlendem Sonnenschein. Nach einem kleinen Stück an der Straße entlang, führte der Malerweg stramm einen schönen Pfad hinauf. Beim Anstieg begleitete mich das Rauschen des Ottendorfer Bergbachs, der im Talgrund verläuft. An einer Abzweigung machte ich einen Abstecher zur Felsenburg Arnstein, auch Ottendorfer Raubschloss genannt. Zum Ende führen Stufen hinauf auf das Felsplateau. Außer einer in den Stein gehauenen Zisterne und einer Aussicht fand ich dort allerdings nichts Besonderes vor, so dass ich den Abstecher nicht wirklich lohnenswert fand.

Kirnitzsch
Kirnitzsch
Aufstieg zur Felsenburg Arnstein
Aufstieg zur Felsenburg Arnstein
Auf der Felsenburg Arnstein
Auf der Felsenburg Arnstein
Plateau mit Zisterne der Felsenburg Arnstein
Plateau mit Zisterne der Felsenburg Arnstein
Aussicht von der Felsenburg Arnstein
Aussicht von der Felsenburg Arnstein
Aufstieg zur Kleinsteinhöhle
Aufstieg zur Kleinsteinhöhle

Beim Rückweg zum Malerweg traf ich auf Nadine und Carsten, die ich in der Neumannmühle am Vortag kennenlernte. Gemeinsam wanderten wir weiter auf einem breiten Forstweg durch Wald. Sehr empfehlenswert ist zwischendurch der Abstecher zur Kleinsteinhöhle, einem großen Felsentor oberhalb des Wegs.

Kleinsteinhöhle
Kleinsteinhöhle
Blick aus der Kleinsteinhöhle
Blick aus der Kleinsteinhöhle
Nationalparkstein
Nationalparkstein

Bald führte der Malerweg an einer Straße entlang, bevor es auf einem Pfad kräftig bergan ging. Auf der Höhe bot sich ein Abstecher auf das Kleine Pohlshorn an, die Aussicht war allerdings nicht so spektakulär.

Der weitere Weg führte auf einem schönen Gratweg entlang, ein weiterer Abstecher bot sich zum Großen Pohlshorn an. Nun wanderten wir steil abwärts ins Kirnitzschtal, doch auf dem Weg zur Gaststätte Zeughaus hatte der liebe Gott den Schweiß gesetzt, denn es ging erneut stramm bergauf. Da wir zur Mittagszeit dort ankamen, kehrten wir erst einmal im Zeughaus ein.

Blick vom Großen Pohlshorn auf den Großen Winterberg
Blick vom Großen Pohlshorn auf den Großen Winterberg
Kirnitzsch
Kirnitzsch
Aufstieg zum Hinteren Raubschloss
Aufstieg zum Hinteren Raubschloss

Wir entschieden uns nach der Rast aufgrund des Tipps eines Einheimischen, einen Abstecher zum Hinteren Raubschloss zu absolvieren. Am Felsentor angekommen setzten wir die Rucksäcke ab und gingen ohne Gepäck weiter. In einer Felseinschnitt führte schließlich eine Leiter weiter hinauf. Nachdem ich diese erklommen hatte, beschloss ich, aufgrund meiner Höhenangst nicht weiterzugehen, da nun doch etwas ausgesetzte Stufen kamen. Carsten traute sich ganz nach oben und musste noch durch ein enges Loch schlüpfen. Der Abstecher zum Hinteren Raubschloss und zurück dauerte knapp zwei Stunden.

Unterhalb des Hinteren Raubschlosses
Unterhalb des Hinteren Raubschlosses
Blick aus einer Kluft am Hinteren Raubschloss
Blick aus einer Kluft am Hinteren Raubschloss
Am Hinteren Raubschloss
Am Hinteren Raubschloss

Zurück am Zeughaus begann der Anstieg auf dem Roßsteig, zum Glück an diesem warmen Tag im Schatten. Der Abstecher zur Goldsteinaussicht war dann willkommen, um eine kleine Rast einzulegen. Im weiteren Verlauf führte der Malerweg langsamer aufwärts zur Basaltkuppe des Großen Winterbergs, der höchsten Erhebung der rechtselbischen Sächsischen Schweiz, wie uns eine Tafel informierte. Auch hier stand nun wieder eine Rast im dortigen Biergarten an.

Goldsteinaussicht
Goldsteinaussicht
Katzenstein
Katzenstein
Eishaus auf dem Großen Winterberg
Eishaus auf dem Großen Winterberg

Bevor es wieder abwärts ging, besuchten wir den (kostenplichtigen) Aussichtsturm. Oben angekommen war die Aussicht doch etwas enttäuschend, da diese teilweise zugewachsen war. Da hatten wir auf Aussichtsfelsen teils besseren Blick.

Aussichtsturm Großer Winterberg
Blick vom Aussichtsturm auf dem Großen Winterberg
Kipphornaussicht
Blick von der Kipphornaussicht auf die Elbe und nach Tschechien
Kipphornaussicht
Aussicht auf die Elbe, die Schrammsteine und bis zum Lilienstein

Nun ging es abwärts, ich machte zwischendurch noch einen Abstecher zur Kipphornaussicht, der auf jeden Fall lohnenswert war – schweift hier doch der Blick weit über das Elbtal. Der weitere Abstieg führte durch ein tolles Felsental und nach Schmilka, dem Endpunkt der fünften Etappe. Der Tag klang dann nach etwa acht Stunden unterwegs in der Schmilkschen Mühle aus. Am nächsten Tag stand dann ein Abstecher nach Tschechien an, zur Edmundsklamm und dem Prebischtor.

Länge: 13,6 km, Anstieg: 610 m, Abstieg: 680 m

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