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Wandern und mehr / Altkammer und Kapelle Girsterklaus

Mullerthal Trail Route 1 Etappe 1

Altkammer und Kapelle Girsterklaus

Meine erste Etappe auf dem Müllerthal Trail folgte der Route 1 und startete am Busbahnhof in Echternach. Der dortige Wegweiser leitete mich Richtung „Rosport”. Ich folgte dem roten M ein Stück die Sauer entlang, der Fluss markiert die Grenze zwischen Deutschland und Luxemburg, und lief in den Stadtpark hinein, eine schöne Oase der Ruhe. Hier befindet sich auch ein sehenswerter Rokoko-Pavillon.

Wegweiser am Busbahnhof in Echternach
Wegweiser am Busbahnhof in Echternach
Sauertal
Zunächst führt der Weg entlang der Sauer
Stadtpark Echternach
Im Stadtpark mit Blick auf den Rokoko-Pavillon

Der Mullerthal Trail führte unter der Bogenbrücke hindurch. An einer Abzweigung unternahm ich einen kleinen Abstecher zum Eckturm der Echternacher Stadtmauer. Erstmals wurde die Befestigung im 10. Jahrhundert errichtet und im 13. Jahrhundert ausgebaut. Einst gab es 20 Türme und 4 Stadttore; die Mauer um die Stadt war zwei Kilometer lang. Wieder zurück auf dem Wanderweg lief ich weiter an der Sauer entlang und schaute dabei auf den Campingplatz auf der anderen Flussseite.

Alte Sauerbrücke
Alte Sauerbrücke
Eckturm der Echternacher Stadtmauer
Eckturm der Echternacher Stadtmauer
Blick in das Sauertal
Blick in das Sauertal
Der Wanderweg führt entlang von Sandsteinfelsen
Der Wanderweg führt entlang von Sandsteinfelsen
Feitcheslay
An der Feitcheslay
Rödersschlüff
Am Rödersschlüff

Sandsteinfelsen, überall Sandsteinfelsen

Im weiteren Verlauf säumten Weiden den Weg, ein Kuckuck war laut zu vernehmen. Bald wanderte ich auf einem tollen Pfad in den Wald hinein und passierte beeindruckende Sandsteinformationen, wie die Feitcheslay, den Rödersschlüff und die Altkammer. Vor allem die Altkammer fand ich sehr schön, wanderte ich doch durch eine Gasse, auf beiden Seiten befanden sich Felsen.

Altkammer
In der Altkammer
Mullerthal Trail
Wanderweg entlang von moosbewachsenen Steinen ...
Mullerthal Trail
... und Sandsteinfelsen

Nach einem kleinen Stück Straße führte mich der Mullerthal Trail auf einen weiteren schönen Pfad, Vogelgesänge begleiteten mich, leider auch die Autogeräusche der Straße im Tal.

Nach einer Weile kam ich aus dem Wald heraus, vor mir breitete sich eine hügelige Kulturlandschaft aus. Es ging nun hinab nach Rosport, nach einem kleinen Anstieg am Tudor-Museum vorbei und wieder in den Wald hinein.

Rosport
Aussicht auf Rosport
Museum Henri Tudor
Museum Henri Tudor
Stolleneingang
Stolleneingang

Die Kapelle von Girsterklaus

Angesichts der sommerlichen Temperaturen war ich dankbar für die schattenspendenden Bäume. Unterwegs kam ich am Mundloch eines alten Stollens vorbei, einige Holzpfähle der Abstützung waren noch vorhanden. Der nächste Höhepunkt ließ nicht lange auf sich warten: Die Kapelle von Girsterklaus. Diese wurde im 14. Jahrhundert auf älteren Fundamenten errichtet; sie ist der älteste Wallfahrtsort in Luxemburg.

Stollen
Stollen
Wanderwegmarkierung Mullerthal Trail
Der Wanderweg ist durchgehend gut markiert
Alte Gerätschaft
Alte Gerätschaft
Kapelle von Girsterklaus
Kapelle von Girsterklaus
Im Girsterbachtal
Im Girsterbachtal
Im Girsterbachtal
Im Girsterbachtal

Nach einer längeren Rast wanderte ich weiter und lief durch das Girsterbaachtal, der Bach hatte sich tief in das Gestein eingeschnitten, von dem Wasserlauf war allerdings nicht zu sehen, das Bachbett war trocken. Bald durchquerte der Mullerthal Trail das Tal der Girstergriecht, der Pfad führte direkt am Bach entlang.

Blick auf Girst
Blick auf Girst
Stufen auf dem Mullerthal Trail
Immer wieder führt der Mullerthal Trail auf Stufen aufwärts
Girstergriecht
Weg entlang der Girstergriecht
Girstergriecht
Weg entlang der Girstergriecht
Unterbrochene Forstarbeiten
Unterbrochene Forstarbeiten
Born
Aussicht auf Born

An einer Abzweigung hatte ich das Glück, dass die dortigen Forstarbeiten das Wochenende über eingestellt wurden und somit der Weg frei war – zumindest größtenteils, einige kleinere Baumstämme lagen nur über dem Weg. Kaum aus dem Wald heraus erblickte ich die Autobahnbrücke, die das Tal überspannt, und davor Moersdorf, das heutige Etappenziel. Nun dauerte es nicht mehr lange und ich erreichte den Abzweig hinab zum Dorfplatz in Moersdorf. Die Bushaltestelle befand sich nicht weit entfernt, mit dem Bus war ich in einer Viertelstunde wieder am Busbahnhof in Echternach.

Länge: 18,6 km, Anstieg: 430 m, Abstieg: 440 m

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