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Wandern und mehr / Ruine Landskron und Rheinblicke

Rheinterrassenweg 5. Etappe

Ruine Landskron und Rheinblicke

von Chris

Die fünfte Etappe auf dem Rheinterrassenweg ist mit etwa 18,5 Kilometern die längste Teilstrecke und — in meinen Augen — auch der schönste Streckenabschnitt der Mehrtageswanderung.

Startpunkt ist der Bahnhof in Oppenheim. Der Zuweg führte durch die Altstadt zum Friedhof, dort traf ich auf den Rheinterrassenweg. Durch die Weinberge gelangte ich zur Ruine Landskron, unterwegs schweifte der Blick über den Ort zum Odenwald, ein Dunstschleier lag am Morgen über der Landschaft.

Uhrturm Oppenheim
Uhrturm in Oppenheim
Trafohäuschen mit Bild der Ruine Landskron
Trafohäuschen mit Bild der Ruine Landskron
Gautor in Oppenheim
Gautor in Oppenheim
Katharinenkirche und Odenwald
Blick über die Katharinenkirche zum Odenwald
Ruine Landskron
Ruine Landskron
Ruine Landskron
Ruine Landskron
Ruine Landskron
Ruine Landskron
Weigweiser in den Weinbergen
Weigweiser in den Weinbergen
Nierstein
Aussicht auf Nierstein und den Rhein

Nach der ausgiebigen Besichtigung der Burgruine gelangte ich im weiteren Verlauf zu einem Rastplatz mit einem wunderschönen Blick über Nierstein mit der Bergkirche und den Rhein bis zum Taunus, bevor es abwärts ging. Der Rheinterrassenweg führt durch den Ort und die schöne Altstadt, bevor es hinauf zur Bergkirche ging, von der man erneut einen tollen Blick auf den Rhein und den Ort hat.

Martinskirche Nierstein
Martinskirche in Nierstein
Marktplatz Nierstein
Marktplatz in Nierstein
Bergkirche Nierstein
Bergkirche oberhalb von Nierstein
Nierstein
Aussicht von der Bergkirche auf Nierstein
Rhein und Taunus
Aussicht auf den Rhein und den Taunus
Am Roten Hang
Am Roten Hang

Ich wanderte nun den Roten Hang hinauf, an dem sich eine der bekanntesten deutschen Weinlagen befindet. Bald nach der Fockenberghütte gelangte ich zum Rastplatz auf dem Brudersberg, der auch als Niersteiner Loreley bezeichnet wird. Ich hatte Glück und es bot sich eine tolle Weitsicht zum Großen Feldberg im Taunus, nach Frankfurt und auf die Hügelkette des Odenwalds mit dem Melibocus.

Brudersberg
Auf dem Brudersberg
Blick vom Brudersberg über die Weinberge
Blick vom Brudersberg über die Weinberge
Rhein und Frankfurt
Blick über den Rhein nach Frankfurt

Nach einer ausgiebigen Rast ging es weiter durch Weinberge, leider drang der Straßenlärm von der am Rhein entlangführenden B9 bis hier hinauf. Und der nächste Aussichts- und Rastplatz ist bald erreicht — das Ehrenkreuz. Eine Wanderliege lud zum Verweilen mit Blick auf das Hessische Ried ein. Unterhalb befindet sich die Insel Kisselwörth, an deren Südspitze sich ein 55 Millionen alter Vulkanschlot befindet. Das Basaltgestein ist nur bei Niedrigwasser sichtbar.

Ehrenkreuz
Ehrenkreuz
Ehrenkreuz
Ehrenkreuz
Relief als Wegweiser
Relief als Wegweiser

Kurz vor Nackenheim befindet sich die Bergkapelle, mit schöner Aussicht auf Ort. Der Rheinterrassenweg führt ein Stück durch die Stadt, bevor es wieder hinauf in die Weinberge geht. An einer Abzweigung fehlte eine Markierung, so dass ich erst ein Stück in die falsche Richtung ging, doch ein Blick auf das GPS-Gerät zeigte den Irrtum rasch an.

Bergkapelle Nackenheim
Die Bergkapelle oberhalb von Nackenheim
Rastplatz
Rastplatz
Bodenheimer Kreuz
Bodenheimer Kreuz
Weinlehrpfad bei Bodenheim
Weinlehrpfad bei Bodenheim
Fachwerkhäuser in Bodenheim
Fachwerkhäuser in Bodenheim
Rathaus Bodenheim
Rathaus von Bodenheim

Am Bodenheimer Kreuz bot sich eine Abkürzung zum Bahnhof in Bodenheim an, doch ich entschloss mich dazu, noch die Schleife um Bodenheim zu absolvieren. Unterwegs führt entlang des Wegs ein informativer Weinlehrpfad. An einer Abzweigung ging es schließlich auf dem Zuweg hinab nach Bodenheim. Unterwegs passierte ich einige schöne Fachwerkhäuser. Am Bahnhof in Bodenheim endete schließlich diese schöne und erlebnisreiche Etappe.

Länge: 18,8 km, An-/Abstieg: 315 m

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