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Wandern und mehr / Schloss Herrnsheim und Skulpturenweg

Rheinterrassenweg 1. Etappe

Schloss Herrnsheim und Skulpturenweg

Der Rheinterrassenweg ist ein Weitwanderweg über etwa 60 km von Worms nach Mainz. Er führt größtenteils auf befestigten Wegen durch das rheinhessische Weinbaugebiet. Da die Etappen an Bahnhöfen beginnen und enden bietet er sich auch für Tagestouren an. Die Teilstrecken betragen zwischen 9 und 18 km und durch die sanfte Topologie ist der Weg auch für weniger Geübte machbar.

Bedingt durch die kurzen Teilstrecken habe ich die ersten beiden Etappen an einem Tag erwandert. Der Rheinterrassenweg beginnt offiziell am Schloss in Herrnsheim, die ersten Kilometer sind als Zuweg vom Wormser Hauptbahnhof markiert.

Worms Hauptbahnhof
Start ist am Hauptbahnhof von Worms
Weg entlang der Pfrimm
Weg entlang der Pfrimm
Pfrimm
An der Pfrimm
Brücke über die Pfrimm
Brücke über die Pfrimm mit Wegzeichen
Weg entlang der ehemaligen Bahntrasse
Weg entlang der ehemaligen Bahntrasse
Jakobswegzeichen
Parallel verläuft der Jakobsweg

An einem sonnigen Samstag Morgen im März begann ich die erste Etappe. Diese beginnt am Westausgang des Wormser Hauptbahnhofs. Hier befindet sich auch gleich der erste Wegweiser. Bis zum Schloss Herrnsheim zeigt das schwarze stilisierte R auf gelbem Grund den Weg an. Obwohl die Tour zu Beginn durch die Stadt führt, ist die Wegführung gelungen. Nach einigen hundert Metern an einer Straße biegt der Weg in die Pfrimmanlage ab und führt auf einem Fußweg an dem Fluss entlang. Bald geht es auf einer ehemaligen Bahntrasse nach Herrnsheim.

Gedenken an das Ortsjubiläum von Herrnsheim
Gedenken an das Ortsjubiläum von Herrnsheim
Schloss Herrnsheim
Schloss Herrnsheim
Orangerie
Orangerie

Den ersten Höhepunkt erreichte ich nach etwa einer Stunde: das Schloss in Herrnsheim. Hier beginnt schließlich der Rheinterrassenweg, die Markierung ist nun ein stilisiertes grün-blaues R, das den Rhein und die Weinberge symbolisiert.

Der Weg führt nun durch den Schlossgarten, der als englischer Garten angelegt wurde. Leider befanden sich die Skulpturen von Vater Rhein und Amor noch in ihren Winterbehausungen, nur Siegfried zeigte sich unerschrocken. Dank der warmen Frühlingssonne zeigten sich bereits einige Blumen.

Siegfried-Statue
Siegfried-Statue
Weiher im Schlosspark Herrnsheim
Weiher im Schlosspark
Skulptur am Weiher
Skulptur am Weiher
Krokusse
Krokusse
Grotte mit dem verhüllten Amor
Grotte mit dem verhüllten Amor
Winterling am Wegrand
Winterling am Wegrand

Nach der Besichtigung des Schlossparks führt der Weg an einem Steinkreuz aus dem 15./16. Jahrhundert vorbei. Es geht unterhalb der St. Anna-Kapelle entlang; hier beginnen nun auch das Weinanbaugebiet. Langsam beginnt die Landschaft auch hügelig zu werden.

Steinkreuz
Steinkreuz am Wegrand
St. Anna-Kapelle
St. Anna-Kapelle
Karte
Die Infotafel zeigt die Wegführung des Rheinterrassenwegs

In den Weinbergen herrschte teils geschäftiges Treiben, die Winzer machten die Reben fit für das Frühjahr. In einer Schleife geht es durch die Wingerte. Empfehlenswert ist ein Abstecher auf dem Abenheimer Skulpturenweg zu einigen Kunstwerken, die auf ehemaligen Hochständern entstanden sind.

Wonnefrau
Wonnefrau
Turmspringerinnen
Turmspringerinnen
Sohn
Sohn
Traum der Stare
Traum der Stare
Wanderweg mit Blick auf den Odenwald
Wanderweg mit Blick auf den Odenwald
Weißes Häuschen
Weißes Häuschen

Weiter auf dem Rheinterrassenweg führt die Tour am „Traum der Stare” vorbei nach Osten. Der Blick schweift über die Rheinebene zur Bergstraße mit dem markanten Melibocus. Nach einer Weile geht es auf einem Zuweg wenige hundert Meter zum „Weißen Häuschen” und dem „Tisch des Weines”. Die lange Tafel hatte ich für mich alleine – Zeit für eine Rast mit Aussicht auf Osthofen. Doch so langsam zog sich der Himmel zu und es wurde durch den Nordwind etwas frischer.

Tisch des Weines mit Blick auf Osthofen
„Tisch des Weines” mit Blick auf Osthofen
Rotes Häuschen
Rotes Häuschen
Bergkirche Osthofen
Bergkirche Osthofen

Am Friedhof bot sich ein Abstecher zum „Roten Häuschen” an, ebenfalls ein Weinbergsturm. Am Ortsrand von Osthofen steht die Bergkirche, die – laut Infotafel – auch als „größtes Weinberghäuschen von Osthofen” bezeichnet wird. In Osthofen endet auch die erste Etappe auf dem Rheinterrassenweg. Ich machte mich gleich weiter auf die zweite Etappe.

Länge: 14,3 km, An-/Abstieg: 85 m

Karte