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Wandern und mehr / Rabenkanzel und Schmidtburg

Saar-Hunsrück-Steig 13. Etappe

Rabenkanzel und Schmidtburg

Nach einem umfangreichen Frühstück in der Pension Hansen lief ich zunächst durch den mittelalterlichen Ortskern von Herrstein und hinauf zur Schlosskirche und dem Stumpfen Turm. Der Turm war einst Bestandteil der Burg Herrstein. Von der Kirche schweifte mein Blick über die Dächer des Ortes. Es schloss sich nun eine Waldpassage an, die mich hinauf zu Feldern und Wiesen brachte. Unterwegs kreuzte ich eine alte Römerstraße, wie ein Schild mich informierte.

Marktplatz und Stumpfer Turm in Herrstein
Marktplatz und Stumpfer Turm in Herrstein
Dächer von Herrstein
Dächer von Herrstein
Landschaft bei Herrstein
Landschaft bei Herrstein

Auf der Höhe blickte ich über die Landschaft, einige Nebelschwaden hingen noch an den Hügeln, aus dem Tal klang Glockengeläut an diesem Sonntag. Doch der Saar-Hunsrück-Steig leitete mich bald hinab in das Hosenbachtal, friedlich grasten Kühe auf der Weide. Hier genoss ich die Stille, nur der Bach murmelte und einige Vögel waren zu hören.

Landschaft
Landschaft
Rabenkanzel
Rabenkanzel
Breitenthal unter einem Wolkenberg
Breitenthal unter einem Wolkenberg

Es dauerte nicht lange und ich verließ wieder das Tal und gelangte zur Rabenkanzel. Bienen summten, als ich den Pfad am Quarzitfelsen entlang aufwärts lief.

Landschaft
Landschaft
Wegweiser mit Aussicht
Wegweiser mit Aussicht
Brücke im Wald
Brücke im Wald

Auf der Höhe folgte ich einem Wiesenweg und genoss dabei die Sonnenstrahlen und die Wärme, es bildeten sich jedoch bereits Quellwolken. Von hier oben hatte ich habe auch einen wunderschönen Fernblick auf die umliegenden Orte und Berge. Am Aussichtspunkt Huhnheck stand die erste längere Rast an, von der Liegebank blickte ich auf Wickenroth, in der Nähe fand ein Bergrennen statt. Die Lautsprecherdurchsagen und das Dröhnen der Motoren drangen zu mir herauf, ich schaute mir das Rennen eine Weile an, nur selten bekommt man einen solchen Logenplatz.

Blick vom Aussichtspunkt Huhnheck auf Wickenrodt
Blick vom Aussichtspunkt Huhnheck auf Wickenrodt
Blick vom Aussichtspunkt Sonnschied auf das Hahnenbachtal
Blick vom Aussichtspunkt Sonnschied auf das Hahnenbachtal
Im Hahnenbachtal
Im Hahnenbachtal

Wieder unterwegs erreichte ich einige hundert Meter weiter den nächsten Aussichtspunkt bei Sonnschied, diesmal schaute ich hinab ins Hahnenbachtal. Es folgte eine große Schleife an Wiesen und Feldern vorbei, der Saar-Hunsrück-Steig leitete mich schließlich im Wald abwärts. Das Dröhnen des Autorennens begleitete mich weiter. Zwei Rehe huschten vor mir davon. Im Tal wanderte ich entlang des Wildenbachs und erreichte Rudolfshaus. Nun war es nicht mehr weit bis zum Forellenhof Reinhardsmühle – ganz untypisch für den Steig eine längere Strecke auf Asphalt.

Straße zum Forellenhof
Straße zum Forellenhof
Fischweiher am Forellenhof
Fischweiher am Forellenhof
Hahnenbach
Hahnenbach

Ruine Schmidtburg

Da ich bereits kurz vor 14 Uhr bei meiner Unterkunft ankam, machte ich mich mit leichtem Rucksack auf den Weg zur Ruine Schmidtburg, laut Wegweiser nur 1,2 km entfernt. Unterwegs kamen mir bereits einige Wandergruppen entgegen. Die Burgruine thronte oberhalb des Hahnenbachtals und ist die älteste Anlage im Nahe- und Hunsrückraum und eine der ältesten Burgen Deutschlands. Sie wurde vermutlich als Schutzburg im Jahre 926 errichtet. Ich verweilte einige Zeit auf der großen Burgruine, gab es doch viel zu entdecken.

Mauer der Ruine Schmidtburg
Mauer der Ruine Schmidtburg
Unterburg der Ruine Schmidtburg
In der Unterburg der Ruine Schmidtburg
Blick vom Turm der Unterburg
Blick vom Turm der Unterburg
Turm der Unterburg
Turm der Unterburg
Blick von der Oberburg zur Unterburg
Blick von der Oberburg zur Unterburg
Oberburg der Ruine Schmidtburg
Oberburg der Ruine Schmidtburg
In der Oberburg
In der Oberburg
In der Schmidtburg mit Blick zur Oberburg
In der Schmidtburg mit Blick zur Oberburg
Ruine Schmidtburg
Ruine Schmidtburg
Länge: 13,6 km, Anstieg: 255 m, Abstieg: 320 m

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