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Wandern und mehr / Kirkeler Tafeltour und Burg Kirkel

Kirkeler Tafeltour und Burg Kirkel

von Chris

Die Kirkeler Tafeltour ist eine von vielen Tafeltouren im Saarland, die unter dem Motto „Wandern und Schlemmen” stehen. Die knapp 9 km lange Wanderung ist mit einer Kochmütze markiert und als Premiumwanderweg vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichnet

Ich begann die Tour am Bahnhof in Kirkel, nach etwa 20 Minuten durch den Ort erreichte ich den Einstieg am Naturfreundehaus. Von dort geht es einen Pfad entlang zum offiziellen Startpunkt, der durch ein „Tor” markiert ist. Kurz darauf teilt sich die Wegmarkierung, ich entschloss mich dazu, zuerst links hinauf zur Schönen Aussicht zu laufen. Unterwegs passiert man bereits einige imposante Buntsandsteinfelsen, parallel verläuft im ersten Abschnitt auch der Kirkeler Felsenpfad.

Tor zur Kirkeler Tafeltour
Tor zur Kirkeler Tafeltour
Auf dem Felsenpfad
Auf dem Felsenpfad
Das Wegzeichen der Kirkeler Tafeltour
Das Wegzeichen der Kirkeler Tafeltour
Auf dem Felsenpfad
Auf dem Felsenpfad
Unterhalb der Schönen Aussicht
Unterhalb der Schönen Aussicht
Schöne Aussicht
Schöne Aussicht

Nach wenigen Minuten erreichte ich die Schöne Aussicht, von der man bei guter Sicht den höchsten Berg im Saarland, den Schaumberg, sehen kann. An meinem Wandertag war es jedoch ziemlich dunstig. Hier befand sich im frühmittelalterliche Anlage, die Hollerburg. Kurz darauf passiert man die Hollerkanzel, eine faszinierende Steinformation, dessen abgebrochene Spitze über den Pfad ragt.

Die Tafeltour führt an weiteren Felsen vorbei, wie dem Sonnendach oder den Unglücksfelsen. Schließlich gelangt man bei einem „Tor” am Ende des Felsenpfads an.

Hollerkanzel
Hollerkanzel
Auf dem Felsenpfad
Auf dem Felsenpfad
Auf dem Felsenpfad
Auf dem Felsenpfad
Auf dem Felsenpfad
Auf dem Felsenpfad
Auf dem Felsenpfad
Auf dem Felsenpfad
Rastplatz unter Felsen
Rastplatz unter Felsen
Im Felsen haben sich die Naturfreunde Sulzbach verewigt
Im Felsen haben sich die Naturfreunde Sulzbach verewigt
Tragende Säulen von Felsen
Tragende Säulen von Felsen
Am Sonnendach
Am Sonnendach
Unglücksfelsen
Unglücksfelsen
Auf dem Felsenpfad
Auf dem Felsenpfad
Auf dem geologischen Lehrpfad
Auf dem geologischen Lehrpfad

Nun ging es ein kleines Stück auf dem Forstweg entlang und entlang des geologischen Pfads zum Waldklassenzimmer und kurz darauf zum sagenumwobenen Frauenbrunnen, eine Quelle in einer Felsnische. Bereits die Kelten sollen den Brunnen als Kultstätte genutzt haben. Rastplätze laden zur Pause ein.

Am Waldklassenzimmer
Am Waldklassenzimmer
Frauenbrunnen
Frauenbrunnen
Rehbrünnchen
Rehbrünnchen

Hier teilen sich die Tafeltour und der Felsenpfad. Die Markierung führte mich weiter auf einem Pfad, der aufgrund der niedrigen Temperaturen der letzten Tage recht vereist war. Nun wurde es auch einsamer nach dem Trubel auf dem Felsenpfad. Der folgende Weg ist nun auch unspektakulärer, nach einer Weile zeigt ein Hinweisschild einen kleinen Abstecher zum Rehbrünnchen an. Hier war es nun still und ruhig und so machte ich eine kleine Pause.

Der Weg führte mich nun wieder Richtung Kirkel, bald sah ich durch die Bäume die beiden Türme der Burg Kirkel. Kurz darauf gelangte ich zu einem absoluten Höhepunkt der Tafeltour, den Wasserfelsen, die unablässig Wassertropfen abgeben. Im Winter gefriert das Wasser dabei zu teils meterlangen Eiszapfen. Leider gibt es immer wieder Leute, die die Eiszapfen abschlagen oder beschädigen.

Am Wasserfelsen gefriert im Winter das Wasser
Am Wasserfelsen gefriert im Winter das Wasser
Es bilden sich kleine Eiszapfen
Es bilden sich kleine Eiszapfen ...
... und auch große Eiszapfen
... und auch große Eiszapfen

Bei den Wasserfelsen ist man bereits fast wieder am Ende der Wanderung, nach nur wenigen Minuten erreichte ich wieder das Einstiegstor. Von hier aus sind es nur wenige hundert Meter zur Burg Kirkel.

Burg Kirkel
Burg Kirkel
Burg Kirkel
Aufgang zur Oberburg
Burg Kirkel
In der Oberburg mit Blick auf Kirkel

Nach Besichtigung der Burganlage ging es wieder zurück und auf dem markierten Weg zum Naturfreundehaus.

Fazit

Die Tour ist sehr zu empfehlen und mit 9 km auch für Ungeübte gut zu laufen. Die vielen Bundsandsteinfelsen laden zum Entdecken und Verweilen ein. Wer es eher kürzer mag, der kann dem halb so langen Kirkeler Felsenpfad folgen, der mit einem schwarzen Steinbock markiert ist. Auch ein Besuch der Burg Kirkel bietet sich an: Unterhalb der Anlage befindet sich die Burgschänke, ein Heimatmuseum, eine Holzwerkstatt, eine Steinbildhauerei, eine Schmiede und eine Nähstube.

Länge: 9,0 km, An-/Abstieg: 150 m

Karte