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Wandern und mehr / Hohlohturm und Latschigfelsen

Hohlohturm und Latschigfelsen

von Chris

Ende Dezember führt mich diese Wanderung in den Nordschwarzwald nach Forbach im schönen Murgtal. Man gelangt dorthin mit der S-Bahn bequem von Karlsruhe aus. Startpunkt der Runde ist der Bahnhof in Forbach. Dort steht bereits ein Wegweiser, zu Beginn weist die blaue Raute den Weg Richtung „Holzbrücke/St. Anton”. Die Holzbrücke, die man wenige Minuten später erreicht, ist das Wahrzeichen von Forbach.

Holzbrücke Forbach
Blick auf die historische Holzbrücke
Holzbrücke Forbach
Blick auf die historische Holzbrücke
Aussicht auf Forbach
Aussicht auf Forbach
Felsenpfad
Felsenpfad
Spruch an Holzhütte
Spruch an Holzhütte
Moosbewachsene Steine
Moosbewachsene Steine am Wegrand

Es geht weiter der blauen Raute nach, auf einem Felsenpfad unterhalb der Kuckucksfelsen vorbei in das Sasbachtal. Ab einem Angelteich führt der Weg steil hinauf nach St. Anton, einem ehemaligen Forsthaus. Unterwegs umfing mich Stille, ab und zu zwitscherte ein Vogel und ein rauschender Bach war zu hören. Der Namensgeber, der heilige Antonius, steht etwas oberhalb der Kreuzung am Waldrand. Es geht nun mit der gelben Raute auf einem breiten Forstweg zur Wegspinne am Toten Mann. Die Hütte lädt zur Rast und zum Verweilen ein, ein Hüttenbuch liegt aus. Da das Thermometer jedoch 0 Grad zeigte, ging es auch nach wenigen Minuten weiter.

Wegweiser
Wegweiser
St. Anton
St. Anton
St. Antonius
St. Antonius
Blick hinab ins Murgtal nach Forbach
Blick hinab ins Murgtal nach Forbach
Schutzhütte am Toten Mann
Schutzhütte am Toten Mann
Auf dem Mittelweg
Auf dem Mittelweg
Sonne und Nebel auf dem Mittelweg
Sonne und Nebel auf dem Mittelweg
Prinzenhütte
Prinzenhütte
Raureif an Tannennadeln
Raureif an Tannennadeln

Der Weg führt nun eben auf dem Mittelweg (rote Raute mit weißem Balken) Richtung „Prinzenhütte”, ein schöner Pfad, teils mit Heidekraut bewachsen. Hier kämpfte sich langsam die Sonne durch den Nebel, ab und zu gab es ein blaues Fleckchen am Himmel zu sehen. An der Prinzenhütte entschloss ich mich, einen Abstecher zum Hohlohturm zu machen, der nicht weit entfernt ist. Nach dem Aufstieg umfing mich erst einmal Nebel, von Ausblick keine Spur. Eiskristalle setzten sich an den Kanten des Turms fest. Da es doch recht frisch dort oben war ging es wieder hinab. Doch kurz darauf kämpfte sich die Sonne wieder durch, also ging es noch einmal den Turm hinauf und diesmal war sogar mehr zu erkennen, auch wenn sich die umliegenden Berge noch versteckten.

Hohlohturm
Hohlohturm
Aussicht vom Hohlohturm
Aussicht vom Hohlohturm
Hohlohturm
Eiskristalle an den Mauern

Wieder zurück an der Prinzenhütte führt die Tour mit der roten Raute des Westwegs Richtung „Latschigfelsen/Forbach”. In der Zwischenzeit setzte sich immer mehr die Sonne durch und an der Hütte am Draberg schweifte mein Blick über das untere Murgtal bis zum Merkurgipfel bei Baden-Baden. Der nächste Höhepunkt war dann der Pavillon auf dem Großen Latschigfelsen. Hier kann man erneut den grandiosen Aussicht in das Murgtal genießen. Ein Stück den Pfad hinab führt ein Abstecher zum Kleinen Latschigfelsen mit Gipfelkreuz und Blick auf Forbach und die tiefstehende Wintersonne.

Aussicht von der Draberg-Hütte auf das untere Murgtal
Aussicht von der Draberg-Hütte auf das untere Murgtal
Pavillon Großer Latschigfelsen
Pavillon auf dem Großen Latschigfelsen
Kleiner Latschigfelsen
Aussicht vom Kleinen Latschigfelsen auf Forbach
Steinwälle
Steinwälle
Hexenbrunnen
Hexenbrunnen
Murgtaltor
Murgtaltor

Es geht nun stetig abwärts, man merkt nun, wieviel Höhenmeter es zu Beginn der Tour eigentlich hinauf ging. Unterwegs trifft man auf Kreuze eines Kreuzwegs, der von der kaholischen Jugendgemeinde Forbach eingerichtet wurde. Der Weg führt schließlich aus dem Wald heraus. Am Hexenbrunnen entschied ich mich dann, dem historischen Westweg nach Gausbach zu folgen. Am Ortsrand von Gausbach, kurz vor dem Bahnhof in Forbach, passiert man noch das Murgtaltor, in dem der Westweg beschrieben wird. Am Bahnhof von Forbach endet auch wieder diese Wanderung.

Die Wanderung ist 21,4 km lang und man erklimmt dabei etwa 765 Höhenmeter. Etwas Ausdauer und Kondition sollte also schon vorhanden sein. Eine Einkehr ist unterwegs nicht möglich, daher ist die Mitnahme von Proviant unerlässlich.

Länge: 21,4 km, An-/Abstieg: 765 m

Karte