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Wandern und mehr / Comburg, Einkorn und Limpurg

Comburg, Einkorn und Limpurg

Diese Wanderung führte mich nach Hohenlohe und zum Rand des Schwäbisch-Fränkischen Waldes. Die Tour begann ich an einem warmen Frühlingstag bei strahlendem Sonnenschein am Bahnhof in Schwäbisch Hall. Dort überquerte ich die Straße auf der Brücke und lief die Bahnhofstraße hinab. Am Roten Steg beeindruckte mich der Blick auf den Kocher mit den Fachwerkhäusern. Über zwei weitere Brücken gelangte ich in die Altstadt und zum Marktplatz.

Schwäbisch Hall und Kocher
Schwäbisch Hall und Kocher
Marktplatz in Schwäbisch Hall
Marktplatz in Schwäbisch Hall
Gotisches Fachwerkhaus aus dem 15. Jahrhundert
Gotisches Fachwerkhaus aus dem 15. Jahrhundert

Nun folgte ich auf der Tour dem lokalen Wanderweg 1 in die Obere Herrngasse und durch die Stadt nach Steinbach. Unterwegs sah ich bereits das erste Ziel der Runde, die Comburg, die auf einem ehemaligen Umlaufberg des Kochers liegt.

Skulptur an der Bildersteige
Skulptur an der Bildersteige
Comburg
Comburg
Am Eingang zur Comburg
Am Eingang zur Comburg

Auf dem Weg durch die Bildersteige hinauf zum ehemaligen Kloster säumen Skulturen den Weg. Die Comburg ist bald erreicht und eine Besichtigung ist sehr zu empfehlen. Diese ist jederzeit zugänglich, besonders empfehlenswert ist der Wehrgang, der einmal um die Anlage führt.

Eine Besonderheit sind die vielen Dohlen, die in den Türmen der Stiftskirche eine Heimat gefunden haben und laut krächzend ihre Runden fliegen.

Treppe in der Sechseckkapelle
Treppe in der Sechseckkapelle
Sechseckkapelle
Sechseckkapelle
Zugang zum Wehrgang
Zugang zum Wehrgang
Wehrgang in der Comburg
Wehrgang in der Comburg
Blick vom Wehrgang auf das Mesnerhaus und den Großen Vikarienbau
Blick vom Wehrgang auf das Mesnerhaus und den Großen Vikarienbau
Stiftskirche St. Nikolaus
Stiftskirche St. Nikolaus
Dohlen umschwärmen die Türme der Stiftskirche
Dohlen umschwärmen die Türme der Stiftskirche
Wegzeichen am Wanderweg
Wegzeichen am Wanderweg
Bahnhof Schwäbisch Hall-Hessental
Die Bahngleise werden am Bahnhof Hessental überquert

Nach der Besichtigung führte der Wanderweg die Allee hinab und nach dem Überqueren der Durchgangsstraße im Wald hinauf. Doch bald war wieder ein Stück Straße angesagt, bevor ich am Bahnhof Hessental auf dem Eisenbahnsteg die Gleise überquerte. Nun begann einer der schönsten Abschnitte der Tour, der Aufstieg zum Einkorn mit seiner herrlichen Aussicht auf die Umgebung. Empfehlenswert ist der Blick vom Einkornturm, an meinem Wandertag war es hier oben doch sehr windig und frisch, trotzdem konnte ich die Sicht auf Schwäbisch Hall, den Schwäbisch-Fränkischen Wald und die Kocherbucht genießen.

Ruine der barocken Wallfahrtskirche mit Einkornturm
Ruine der barocken Wallfahrtskirche mit Einkornturm
Aussicht vom Einkornturm
Aussicht vom Einkornturm
Aussicht nach Süden über die Kocherbucht
Aussicht nach Süden über die Kocherbucht
Säule und Baum auf dem Einkorn
Säule und Baum auf dem Einkorn
Blick auf Hessental
Blick auf Hessental
Blick zurück auf den Einkorn
Blick zurück auf den Einkorn

Auf dem Einkorn besteht auch die Möglichkeit zur Einkehr. Das Wetter wurde jedoch zunehmend unangenehmer, der Wind frischte auf und der Himmel bewölkte sich, so dass ich bald weiterzog. Der Wanderweg führt ein Stück auf dem Bergplateau entlang, bevor es wieder hinab nach Hessental geht. Das Wegzeichen begleitete mich am Ortsrand entlang und schließlich durch Felder. Bei einem Blick zurück konnte ich den markanten Einkorn erblicken, die Dächer der Comburg sind in einer Senke zu sehen. Nun ging es noch ein Stück durch Oberlimpurg. Dort macht die Markierung einen Knick und ich gelangte zur Burgruine Limpurg, die ich nun erkundete. Von hier schweift der Blick über das Kochertal und Schwäbisch Hall, auch die Comburg ist zu sehen.

Tor zur Ruine Limpurg
Tor zur Ruine Limpurg
Blick durch das Tor zur Comburg
Blick durch das Tor zur Comburg
In der Burgruine Limpurg
In der Burgruine Limpurg
In der Burgruine Limpurg
In der Burgruine Limpurg
In der Burgruine Limpurg
In der Burgruine Limpurg
Burgruine Limpurg
Burgruine Limpurg
In der Burgruine Limpurg
In der Burgruine Limpurg
Kocher im Stadtpark
Kocher im Stadtpark
Altstadt Schwäbisch Hall
Altstadt Schwäbisch Hall

Nach der Erkundung des Areals führte der Weg mich hinab in die Badersklinge und wieder nach Schwäbisch Hall. Ich wanderte durch den Stadtpark und machte einen Abstecher zum Kocher. Am Ende der Tour beeindruckte mich das Panorama auf die Altstadt von Schwäbisch Hall, in der Zwischenzeit hatten sich dunkle Wolken am Himmel zusammengeballt, trotzdem schien durch Lücken in der Wolkendecke immer wieder die Sonne und strahlte die Mauern an. Nun benötigte ich nur noch wenige Minuten zum Bahnhof, an dem diese Wanderung nach knapp 15 Kilometern wieder endete.

Fazit

Die Wanderung weist einen hohen urbanen Anteil auf, da es häufig auf asphaltierten Wegen durch Orte geht und damit eher unter dem Motto „Kultur trifft Natur” steht. Trotzdem fand ich die Tour gelungen, da sie auf recht kurzer Distanz mehrere tolle Sehenswürdigkeiten besucht. Auf dem Einkorn und in Schwäbisch Hall besteht weiterhin die Möglichkeit zur Einkehr. Der Wanderweg ist in einer Broschüre beschrieben.

Länge: 14,9 km, An-/Abstieg: 320 m

Karte