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Wandern und mehr / Eppinger-Linien-Weg

Eppinger-Linien-Weg

Die Eppinger Linien waren Ende des 17. Jahrhunderts eine befestigte Verteidigungslinie, die von Neckargemünd über Eppingen, Sternenfels, Mühlacker bis nach Weißenstein bei Pforzheim reichte. Sie wurde unter dem Markgrafen Ludwigs Wilhelm von Baden, auch Türkenlouis genannt, errichtet. Sie diente dazu, um französische Raubzüge im Pfälzischen Erbfolgekrieg zu unterbinden.

Der Eppinger-Linien-Weg führt von Eppingen bis Weißenstein auf 3-4 Etappen und rund 70 Kilometern entlang des ehemaligen Walls. Unterwegs erblickt man immer wieder Reste und Rekonstruktionen der Verteidigungslinie, auch einige Skulpturen am Wegrand nehmen das Thema auf. Die Strecke von Eppingen bis Mühlacker ist seit 2017 als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert.

Chartaque

1. Etappe

Chartaque und Bauernopfer

Die erste Etappe auf dem Eppinger-Linien-Weg führt von Eppingen entlang der alten Schanze nach Sternenfels. Unterwegs werden eine rekonstruierte Chartaque und mehrere Skulpturen besucht. Immer wieder schweift der Blick über den Kraichgau.

Verhack

2. Etappe

Verhack und Palisaden

Auf der zweiten Etappe des Eppinger-Linien-Wegs besuchte ich das ehemaligen Kloster Maulbronn. Der Wanderweg passierte einige sehenswerte Skulpturen und am Ende der Tour gelangte ich erneut zu einer rekonstruierten Chartaque mit Palisade, von der man einen wunderschönen Blick über die Landschaft hat.

Römischer Gutshof

3. Etappe

Schanzen und Villa rustica

Die dritte Etappe auf dem Eppinger-Linien-Weg führt von Mühlacker über die Ausläufer des Schwarzwalds nach Dillweißenstein bei Pforzheim. Die Höhepunkte sind neben den Wallanlagen der Eppinger Linie zwei ehemaligen Burgen und der Besuch eines römischen Gutshofs.