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Wandern und mehr / Saar-Hunsrück-Steig

Saar-Hunsrück-Steig

Der Saar-Hunsrück-Steig führt auf 410 Kilometern durch den Naturpark Saar-Hunsrück, den Nationalpark Hunsrück-Hochwald sowie den östlichen Hunsrück. Er beginn in Perl an der Mosel über Idar-Oberstein bis nach Boppard am Rhein. Ein Abzweig leitet nach Trier hinab.

Der Wanderweg wurde zum beliebtesten Wanderweg 2017 gekürt. Nur 5% der Strecke führt über asphaltierte Wege und mehr als 70% sind Naturwege. Der Saar-Hunsrück-Steig wurde zweimal verlängert: 2012 von der Saarschleife nach Perl und 2015 von Idar-Oberstein bis Boppard.

Saar-Hunsrück-Steig Broschüren

Planung und Vorbereitung

Vor der Wanderung auf dem Saar-Hunsrück-Steig stand die Planung und Vorbereitung an. Wie laufe ich die Etappen? Wo übernachte ich? Was nehme ich alles mit? Immerhin sollte die Tour etwa vier Wochen andauern.

Römische Villa Borg

1. Etappe

Hammelsberg und Villa Borg

Die erste Etappe auf dem Saar-Hunsrück-Steig führte von der Mosel hinauf auf den Hammelsberg und der deutsch-französischen Grenze entlang mit Blick auf das Dreiländereck. Der Höhepunkt der Teilstrecke war sicherlich der Besuch der rekonstruierten römischen Villa Borg.

Saarschleife bei Mettlach

2. Etappe

Steinbachtal und Saarschleife

Höhepunkt der zweiten Etappe auf dem Saar-Hunsrück-Steig war der Blick auf die Saarschleife bei Mettlach. Der Weg dorthin führte durch das wildromantische Steinbachtal, viele moosbewachsene Steine und Baumstämme liegen im Bachtal, Stille umfing mich.

Im Panzbachtal

3. Etappe

Herrgottstein und idyllische Bachtäler

Zwei empfohlene Etappen fasste ich zu einer zusammen: Ich verließ das Saartal und wanderte hinauf zum Herrgottstein. Auf dem weiteren Weg durchquerte ich im Schwarzwälder Hochwald immer wieder idyllische Bachtäler, wie das Saarhölzbachtal und das Panzbachtal. Am Stausee in Losheim endete nach 24 Kilometern dieses Teilstück des Saar-Hunsrück-Steigs.

Teufelsfels

4. Etappe

Bärenfels und Teufelsfels

Viele Felsen konnte ich auf der vierten Etappe des Saar-Hunsrück-Steigs besuchen, besonders beeindruckend fand ich dabei den Bärenfels und den Teufelsfels – beide harte Quarzitfelsen –, die aus der Umgebung steil herausragten.

Im Wahnbachtal

5. Etappe

Wahnbachtal und Hochwaldalm

Lange Waldpassagen bestimmen das Bild der fünften Etappe des Saar-Hunsrück-Steigs. Im Wahnbachtal erlebt man eine Idylle und Ruhe, die man sonst nur noch selten findet. Gegen Ende der Tour lohnt sich die Einkehr in der Hochwaldalmhütte.

Grimburg

6. Etappe

Grimburg und Frau Holle

Wie ein übergroßer Phallus ragte der Bergfried der Grimburg vor mir auf. Diese mittelalterliche Ruine stand zu Beginn der Etappe auf dem Saar-Hunsrück-Steig an. Entlang des Wadrilltals erreichte ich Frau Holle, die mir auch direkt einen Kuss auf die Stirn drückte.

Blick von der Talsperre auf Nonnweiler

7. Etappe

Hügelgräber, Forstelbachtal und Talsperre

Nach der kurzen Etappe am Vortag stand nun wieder eine lange Strecke an: Von Reinsfeld wanderte ich an Hermeskeil vorbei zu einigen Hügelgräbern aus der Keltenzeit. Durch das idyllische Forstelbachtal führte der Saar-Hunsrück-Steig zur Talsperre Nonnweiler mit Blick über die Landschaft.

Keltenwall Otzenhausen

8. Etappe

Keltenwall, Dollberge und Tirolerstein

Die 8. Etappe auf dem Saar-Hunsrück-Steig entführte mich in die vorchristliche Zeit, als Kelten das Land besiedelten. Sie errichteten einen mächtigen Keltenwall zum Schutz ihrer Siedlung, der auch heute noch sehr imposant ist. Über die höchste Erhebung des Saarlands, den Dollberg, wanderte ich weiter zum Tirolerstein, der an einen ungesühnten Raubmord erinnert.

Skulptur Windklang auf dem Erbeskopf

9. Etappe

Ochsenbruch, Siegfrieds Quelle und Erbeskopf

Die längste Etappe auf dem Saar-Hunsrück-Steig führte mich durch zwei Moore und auf den Erbeskopf, die höchste Erhebung in Rheinland-Pfalz. Unterwegs besuchte ich die sagenumwobene Siegfrieds Quelle, soll hier doch Siegfried sein Leben gelassen haben.

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